Gymnasium Gleichense Ohrdruf

„Erneuerbare Energien“ beim Kinder-Kult in Erfurt

Ein gelungener Ausflug der 7/2 des „Gleichense- Gymnasiums“ Ohrdruf

Am 15.04.2015 fuhren wir nach Erfurt zur Kinder Kult-Messe. Kinder Kult ist das Freizeit- und Medienevent für Kids, Teens, Familien und Schulklassen. In zwei Messehallen begeistern Projekt-, Aktions- und Erlebnisbereiche mit Sport, Spaß und Spiel, mit Theater, Film, Tanz und Experimenten die Besucher.
Unsere Klassenlehrerin Frau Borth machte uns bereits im Februar darauf aufmerksam und wir planten diesen Projekttag, suchten uns ein gemeinsames Klassen- und verschiedene Einzelprojekte aus und legten Gruppen fest, in denen wir uns auf dem Messegelände selbstständig bewegen konnten.
Dann ging es endlich los. Wir trafen uns 7.45 Uhr an der Bushaltestelle „Kirche“ in Ohrdruf. Mit dem Bus um 7.50 Uhr fuhren wir nach Gotha, wo wir dann weiter mit Zug und Straßenbahn nach Erfurt gefahren sind. Als wir circa 10.00 Uhr an der Messe ankamen, gaben uns Frau Borth und Frau Hofmann die Eintrittskarten. Danach erhielten wir noch den Geländeplan von den beiden Messehallen und dem Außenbereich, sodass wir uns orientieren konnten.
Bevor wir dann losgingen, gab es noch eine kurze Belehrung von Frau Borth. Wir teilten uns in unsere Gruppen auf und gingen zu unseren vorher ausgewählten Projekten und erforschten das Messegelände.
Die Auswahl war riesengroß. Einige bauten kleine Flugzeuge aus Holz und beteiligten sich damit an einer Spendenaktion für krebskranke Kinder. Andere programmierten und bauten einen Roboter, der ausweichen konnte, sobald er ein Objekt in einer bestimmten Entfernung erkennt und zurücksetzt, wenn die Farbe des Untergrundes von weiß auf schwarz wechselt. Die Sportler unter uns kamen natürlich auch nicht zu kurz: Fußball und Basketball machten uns viel Spaß. Zwei Jungs gewannen sogar Tickets für das letzte Liga-Heimspiel von „Rot-Weiß-Erfurt“! Auch unsere „Schnäppchenjäger“ waren begeistert, denn man konnte Bälle, Trinkflaschen, Kalender und andere Kleinigkeiten erwerben.   

Klassenprojekt „Erneuerbare Energien“:
Um 12.45 Uhr trafen wir uns dann alle zu dem Gemeinschaftsprojekt der Klasse „Erneuerbare Energien“. Dieser Stand befand sich in Halle 3, Platznummer 105.
Von außen sah der Stand nicht wirklich einladend oder gar interessant aus. Es waren nur Tische aufgebaut und Stühle standen darum.
Doch dann kamen die Betreuer des Projektes Christian und Frank, die uns sowohl interessante als auch coole Dinge lernten.
Die beiden sind Studenten der Uni in Ilmenau, die nebenbei arbeiten.
Begonnen haben wir mit der Frage, was erneuerbare Energie überhaupt ist?
Gemeinsam mit Christian fanden wir heraus, dass es vier Arten erneuerbarer Energien gibt.
Diese sind Wasser, Wind, Sonne und Biogas. Da die bisher genutzten Energiespeicher für uns nur noch begrenzt verfügbar sind, müssen Alternativen gefunden werden. Durch die fossilen Energieträger Erdöl, Erdgas und Kohle entsteht das Treibhausgas CO2. Dieses ist für die Klimaerwärmung verantwortlich. Deshalb müssen wir auf erneuerbare Energien zurückgreifen. Nach der allgemeinen Einführung ging es für uns endlich ans Experimentieren.

1.Experiment mit Solar:
Als Erstes leuchteten wir mit einer Lampe kleine Solarplatten an, die mit einem Windrad verbunden waren. Das Windrad wurde durch Solar zum Drehen gebracht.
Bei dem nächsten Versuch brachten die angeleuchteten Solarplatten eine Hupe zum Tuten.

2.Experiment: Reihen- und Parallelschaltung:
Christian brachte uns einen Experimentierkasten mit Bauteilen und Solarzellen.
Er teilte uns Arbeitsblätter aus, in denen die Arbeitsanweisungen für uns standen.
Wir sollten nun die Spannung und Stromstärke einer Solarzelle in Reihen- und Parallelschaltung messen. Danach sollten wir mit zwei und zum Schluss mit drei Solarzellen messen. Dafür benötigten wir eine Grundeinheit, Solarzellen, Kabel und ein Messgerät, welche sich im Experimentierkasten befanden.
Wir lernten, dass man die Spannung in Volt misst und die Stromstärke in Ampere.
Als Erstes bauten wir den Versuch mit einer Solarzelle in Reihenschaltung auf, danach mit zwei und dann mit drei Solarzellen. Unsere Messwerte stellten wir in einer Tabelle und in einem Diagramm dar.
Als Nächstes war der Versuch mit den Solarzellen und der Parallelschaltung dran.
Auch diese Werte trugen wir in die Tabelle und das Diagramm.
Am Ende werteten wir die Ergebnisse aus und fanden heraus, dass bei der Reihenschaltung die Veränderung der Werte mit zunehmenden Solarzellen bei der Messung der Spannung steigt und die Stromstärke gleich bleibt.
Bei der Parallelschaltung verhält es sich genau umgekehrt.

Da wir relativ zügig gearbeitet hatten, blieb noch etwas Zeit zu messen, mit wie viel Volt man eine Hupe zum Tuten bringt. Es sind genau 0,8 Volt.
Nachdem die Zeit um war, räumten wir noch alles in die Baukästen und hatten danach noch eine Stunde Freizeit, bevor uns unsere Eltern um 15.00 Uhr an der Messe abholten.
Um 14.50 Uhr trafen wir uns alle am Ausgang und verabschiedeten uns.
So ging für unsere Klasse ein wiedermal gelungener und sehr interessanter Ausflug zu Ende.

02.05.2015 Anna-Lena Hofmann, Klasse 7/2