Gymnasium Gleichense Ohrdruf

NIE WIEDER !!!

Eine Musicalfahrt der 9./10. Klassen anlässlich des 70. Todestages von Anne Frank.

Am 17.04.2015 begaben sich die 9. Klassen und die Klasse 10/2 des Gymnasiums Gleichense auf eine Theaterfahrt in das Nationaltheater Weimar, um die Schülervorstellung „Nie wieder“ zu betrachten.

Das Musical behandelte Anne Frank und die Zeit, in der sich ihre Familie vor den Nationalsozialisten verstecken musste.

Weimarer Schüler beschäftigten sich mit diesem Thema anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz und des 70. Todestages von Anne Frank.        

Die Thematik „Anne Frank“ wurde bereits von den neunten Klassen im Deutschunterricht behandelt, sodass unsere Gymnasiasten einige Hintergrundinformationen wussten.

Das Musical begann, als sich Familie Frank in das Versteck, ein Hinterhaus in den Niederlanden, begab und endete mit dem Zeitpunkt, als die Gestapo die Familie entdeckte und abtransportierte.                                                         
Das Stück beinhaltet eine klare Aussage, nämlich, wie der Titel schon sagt, die Erinnerung an die grausame Zeit und die Aufforderung, dass Ähnliches nie wieder passieren darf.                                          
Es gab diverse Protagonisten; so war der Ameisenchor des Goethe-Gymnasiums anwesend, die Musiker entstammten der Musikschule Kisum, es gab eine Mädchentanzgruppe aus Pößneck und die eigentlichen Schausteller, welche auch mit Gesangseinlagen glänzten.
Die Bühne war sehr einfach gestaltet. Rechts und links waren kleine „Fassaden“, welche das Innere zweier Räume verdeutlichten, in der Mitte stand ein Esstisch. Die Beleuchtung der Bühne wechselte auch stetig, was verschiedene Atmosphären verstärkte.        
Durch die Stimmung der einzelnen Lieder und Textstücke wurde der Gesamteindruck dieser komplizierten Thematik noch mehr zum Ausdruck gebracht.                                                

Für mich persönlich hat das Musical einen sehr seriösen Eindruck gemacht, da auch die Protagonisten sehr gut in die verschiedenen Rollen geschlüpft sind. Zudem wurde auch die Tragik dieser Zeit perfekt in Szene gesetzt, beispielsweise durch die Musikuntermalung und den Chor.

17.05.2015 Simon Rabel, 9/2